27. März 2008...12:20

Alexios IV. Angelos

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Alexios IV. Angelos (* 1182, † 5. Februar 1204 in Konstantinopel) war byzantinischer Kaiser von Juli 1203 bis Januar 1204. Er war der Sohn von Kaiser Isaak II. und der Neffe des Ursupators Alexios III.

Als Alexios III. in einem Staatsstreich 1195 seinen Bruder Isaak II. stürzte, wurde auch der junge Alexios gefangen genommen. Er entkam 1201 und floh zu seinem Schwager, dem römisch-deutschen König Philipp von Schwaben (117-1208). Dort traf er Philipps Vetter Bonifatius von Montferrat, den Führer des vierten Kreuzzugs. Alexios wollten den Kreuzzug nach Konstantinopel umleiten, um seinen Vater zu befreien und wieder auf den Thron zu setzen. Im Gegenzug wollte Alexios dem Bonifaz byzantinische Soldaten für den weiteren Kreuzzug und den Venezianern Geld zum Bezahlen der Schulden geben. Außerdem versprach Alexios die Aufhebung des Morgenländischen Schismas. Die Venetianer waren mit diesem Plan einverstanden, und 1202 erreichten die Kreuzfahrer Konstantinopel.

Die Kreuzfahrer griffen die Stadt an und Alexios III. floh nach Thrakien. Der blinde Isaak und sein Sohn wurden gemeinsam zu Kaisern ernannt. Alexios IV. versuchte nun, Geld für die Kreuzfahrer aufzubringen, indem er Eigentum der Kirche und seiner Feinde beschlagnahmte. Inzwischen gab es zunehmende Feindseligkeiten zwischen Kreuzfahrern und Bürgern von Konstantinopel.

Im Januar des Jahres 1204 wurde Alexios IV. durch Alexios Murtzuphlos, den Führer einer kreuzfahrerfeindlichen Gruppierung, abgesetzt. Isaak starb vermutlich durch Gift, Alexios IV. wurde knapp 22jährig erwürgt. Am 5. Februar ließ sich Murtzuphlos zum Kaiser Alexios V. ausrufen.

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