16. Januar 2008...9:49 Uhr nachmittags

Alexander März

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Alexander März ist die Hauptfigur in dem Film “Leben des schizophrenen Dichters Alexander M.”, welcher 1975 im ZDF erstmals ausgestrahlt wurde. Darauf aufbauend verfasste Drehbuchautor Heinar Kipphardt seinen ersten Roman “März” (1976), die Hörspielfassung “März ‒ ein Künstlerleben” (1977) für den Bayerischen Rundfunk sowie das Schauspiel “März ‒ ein Künstlerleben” (1980).

Die Geschichte des unglücklichen Anti-Helden Alexander März ist für Kipphardt eine Abrechnung mit der Psychiatrie. Für ihn ist Schizophrenie, sind psychotische Krankheiten letzten Endes sozial verursacht: Sehr sensible Menschen zerbrechen an dem, was Familie und Gesellschaft ihnen antun. So auch der schizophrene Dichter März, der sich vor den Augen seines Arztes in Brand steckt, weil er sich in dieser Welt nicht mehr zurechtfinden kann. Als Grundlage für “März” diente authentisches Material: der Methodenstreit in der Psychiatrie, eigene Rechercheergebnisse in Nervenkliniken, Krankengeschichten von Patienten und insbesondere die Gedichte des schizophrenen Autors Ernst Herbeck (Pseudonym: Alexander Herbich). Quelle Wikipedia

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