11. Oktober 2007...2:51 Uhr nachmittags

Alexius von Edessa

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Alexius von Edessa (* in Rom oder Edessa; † um 430 in Edessa) war ein Bettler, Einsiedler und Heiliger. Er gilt als Schutzpatron der Pilger, Bettler, Vagabunden, Kranken und der (!) Gürtel, weiterhin hilft seine Anrufung gegen Erdbeben, Blitz und Unwetter, Pest und Seuchen. Angeblich Sohn eines römischen Senators, lebte Alexius in Armut und gilt als einer der meist verehrten Heiligen.

Eine 1350 gegründete Brüdergenossenschaft zur Pflege von Kranken trägt seinen Namen: die Alexianer. Seine Verehrung erlangte ihren Höhepunkt im Spätmittelalter und im Barock. Im 17. Jahrhundert wurde von Stefano Landi die Oper über “den heiligen Alexius” zu einem vom späteren Papst Clemens IX. verfassten Libretto komponiert; 1977 wurde sie bei den Salzburger Festspielen wieder aufgeführt.

Als Stadtheiliger von Innsbruck ist er auch auf der Dreiheiligenkirche in Innsbruck abgebildet zusammen mit drei weiteren Heiligen (also sind trotz des Namens auf der Kirchenfront vier Heilige abgebildet. Heiliger von Innsbruck ist er, weil einem Tag mit einem großen Erdbeben in Innsbruck, der Alexiustag folgte. Sein Gedenktag ist in der katholischen Kirche der 17. Juli, in der orthodoxen Kirche der 17. März, bei den Monophysiten in Syrien der 12. März.

Bauernregeln:

  • “Wenn Alexius verregnet heuer / werden Korn und Früchte teuer!”
  • “Wenn’s an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer.”
  • “Regen an Alexe, / wird zur alten Hexe.”
  • “Wenn’s an Alexius regnet, / ist Ernte und Frucht gesegnet.”

Linktipp: Alexius von Edessa im Ökumenischen Heiligenlexikon

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