20. September 2007...3:23 Uhr nachmittags
Alexander Borodin
Aleksandr Porfijewitsch Borodin (* 31. Oktober / 12. November 1833 in Sankt Petersburg, † 5./17. Februar 1887 ebd.) war ein russischer Komponist, Mediziner und Chemiker. Alexander Borodin war der uneheliche Sohn des georgischen Fürsten Luka Stepanowitsch Gedianow (1772–1840) und dessen 24-jähriger Mätresse. Da der Fürst verheiratet war, ließ er das Kind als den Sohn seines Dieners Porfiri Borodin registrieren.
Als Chemiker entwickelte Alexander eine wichtige Labormethode zur analytischen Harnstoffbestimmung in der Medizin. Von großer Bedeutung sind auch seine Untersuchungen auf dem Gebiet der Polymerisation und Kondensation der Aldehyde sowie die fundamentale Entdeckung der Aldol-Addition im Jahre 1872.
Als Komponist war Alexander Borodin ein Schüler des Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow (1844-1908). Die beiden gehörten gemeinsam mit Modest Mussorgski, César Cui und Mili Balakirew zur nationalrussischen “Gruppe der Fünf“, die auch als “Das Mächtige Häuflein” bekannt wurde. Alexander Borodins Hauptwerk, die Oper “Prinz Igor”, wurde von ihm so oft umgeschrieben, dass nur die “Polowetzer Tänze” übrigblieben. Erst sein Freund Rimski-Korsakow und dessen Schüler Alexander Glasunow vollendeten und orchestrierten “Fürst Igor” (1887). Borodin komponierte hauptsächlich Synfonien.

1 Kommentar
21. März 2008 um 12:46 Uhr vormittags
[...] Komponist. Auf Empfehlung von Mili Balakirew begann Glasunow 1880 ebenso wie vor ihm schon Alexander Borodin ein privates Studium bei Nikolai Rimski-Korsakow, der sich von dem Talent seines Schülers [...]
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